Ein «Musée Sentimental» der Familie Sarasin
Das «Musée Sentimental» erzählt die Geschichte der Familie Sarasin entlang von zehn bis zwanzig Objekten – in der Tradition des Künstlers Daniel Spoerri. Nicht nur das historisch Bedeutende oder besonders Wertvolle steht im Zentrum, sondern ebenso der Alltagsgegenstand und das persönliche Erinnerungsstück. Über die Dinge wird Geschichte greifbar und rückt nah an die eigene Erfahrung. Jedes Objekt führt zu seinen Besitzer:innen, seiner Herkunft und Überlieferung und öffnet so ein Fenster in die 400-jährige Familiengeschichte: wirtschaftliche und politische, gesellschaftliche und private Welten, koloniale Verflechtungen ebenso wie Kinderzimmer und Salons. So folgt die Erzählung nicht allein den patrilinearen Linien der Familie, sondern den vielen Stimmen, die in den Dingen aufbewahrt sind.
